Freiwillige Feuerwehr Singen
Zeitstrahl
Was 1866 mit rund 70 Männern, zwei Handdruckspritzen und Löschkübeln aus Leinen begann, ist heute eine moderne Feuerwehr mit sieben Abteilungen und über 500 Mitgliedern. Die wichtigsten Stationen – von heute zurück bis zur Gründung 1866:
Heute
511 Mitglieder, 660 Einsätze im Jahr 2025, 56 Einsatzmittel und 7 Standorte, getragen vom Ehrenamt, für Singen und seine Ortsteile.
2026
Ein Bestandsgebäude in der Junkerreute wird zum gemeinsamen Ausrückestandort der Abteilungen Hausen und Schlatt umgebaut.
März 2025
Werktags von 7 bis 17 Uhr ist eine Staffel hauptamtlich besetzt.
2022
Der zweite Standort der Abteilung Stadt (Süd) in der Güterstraße geht in Betrieb. Außerdem wird der Feuerwehrbedarfsplan fortgeschrieben.
November 2020
In der Nacht zum 17. November 2020 brennt die Scheffelhalle, Singens traditionsreiche Festhalle. Das Feuer greift auf die hölzerne Dachkonstruktion über und zerstört trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr das gesamte Gebäude.
2016
Die Freiwillige Feuerwehr Singen feiert ihr 150-jähriges Bestehen.
2014
2012
Erstmals wird ein Feuerwehrbedarfsplan aufgestellt.
1998
1979
Nach fünfjähriger Planungs- und Umbauzeit bezieht die Abteilung Stadt ihr heutiges Gerätehaus.
1970er
Sechs Ortsteilfeuerwehren werden Teil der Feuerwehr Singen und behalten dabei einen Teil ihrer Eigenständigkeit: Beuren a.d.Aach, Bohlingen, Friedingen, Hausen a.d.Aach, Schlatt u.Kr. und Überlingen a.Ried.
1966
1950
1948
Die französischen Besatzer beschlagnahmen zahlreiche Fahrzeuge und Geräte, bei vielen Großbränden eine große Schwierigkeit. Für die erschöpften Einsatzkräfte gibt es zusätzliche Lebensmittelmarken, die aber bei Weitem nicht reichen.
1939–1945
1935
1933
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird das Feuerlöschwesen umorganisiert: Kommando und Verwaltungsrat werden nicht mehr gewählt, sondern mit NSDAP-Mitgliedern besetzt. Gas- und Luftschutz werden zum zentralen Übungsthema.
1926
1925
Nach Krieg und Inflation werden eine Motorspritze LF 12 und eine 26 Meter hohe Automobildrehleiter beschafft.
1914–1918
1901
1869
Eine große Gründungsversammlung hat es vermutlich nie gegeben. Das Gründungsfest wird drei Jahre später nachgeholt.
1867
Der Gemeinderat lässt die ersten Statuten und eine neue Löschordnung drucken, unterzeichnet von 78 Wehrmännern. Die Ausrüstung: zwei fahrbare Handdruckspritzen, Schlauchkarren, Einreißhaken und Löschkübel aus Leinen.
1866
Nach mehreren verheerenden Bränden im damaligen Hegaudorf gründen rund 70 Männer die Freiwillige Feuerwehr Singen. Ältestes schriftliches Zeugnis ist eine Rechnung an die „löbliche Feuerwehr Singen“ vom 20. April 1866. Erster Kommandant wird Uhrmachermeister Fridolin Baumgartner.
Mitmachen
Ob aktiver Einsatz, Jugendfeuerwehr oder Förderverein — bei uns gibt es für jeden eine passende Möglichkeit. Kein Vorwissen nötig. Wir bilden aus.
Hauptstraße 31, 78224 Singen (Hohentwiel)